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    <title>halbheld.de</title>
	<link>http://www.halbheld.de</link>
	<description>Die 10 neuesten Artikel auf halbheld.de</description>
	<language>de-DE</language>
	<copyright>2004-2008 halbheld.de</copyright>
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<title>Tut mir leid!</title>
<link>http://www.halbheld.de/log/mana1698.html</link>
<description><![CDATA[Mh. Der <a href="/wiki/KommentatorLevin" target="_self">Kommentator Levin</a> wollte, daß ich mich in diesem Artikel für irgendwas entschuldige. Ich weiß aber beim besten Willen nicht mehr, wofür. Vor allem, weil ich heute abend alles richtig gemacht habe. Ich war der netteste und hilfsbereiteste Mensch des ganzen <a href="/wiki/Holzwurm" target="_self">Wurms</a>. Jedermann war traurig, als ich ging.<br /><br />Und es war ein wirklich langer Weg bis nach Hause und dieser Weg hat sich heute dreimal so lang angefühlt. So war das. Also, ich möchte mich kurzfassen, daher: schönen Sonntag!<br />
<br/><br/><a href="http://www.halbheld.de/log/comment/kommentar115725448608083799.html">Kommentare zu diesem Artikel</a>]]></description>
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<title>Mein erstes Buch</title>
<link>http://www.halbheld.de/log/mana1697.html</link>
<description><![CDATA[Eigentlich sollte ich für Samstagsartikel gar nicht soviel Mühe aufwenden. Warum? Weil die (für mich sehr viel ausführlicheren) <a href="/wiki/Mediadaten" target="_self">Mediadaten</a> (aka Zugriffsstatistiken) da eine deutliche Sprache sprechen. Samstag ist <em>der</em> Tiefpunkt der Woche, was n.com Besucher angeht. Woran liegt das? Natürlich daran, daß die meisten Leute n.com von der Arbeit aus lesen. Und Sonntags haben sie scheinbar ebenfalls Langeweile.<br /><br />Nun, wieso sollte ich diesen Samstagsartikel dann nicht dazu nutzen, bescheiden auf mein neues Buch <a href="http://www.lulu.com/content/413134"><em>Digitale Audioproduktion</em></a> hinzuweisen, das von einem amerikanischen Verleger nun on demand versendet wird. Es handelt sich hierbei 1:1 um die auf n.com <a href="/wiki/DigitaleAudioproduktion" target="_self">kostenlos erhältliche Variante</a> des gleichnamigen Werkes. Es soll aber Leute geben, die selbst in diesen modernen Zeiten ein Buch einem flimmernden Monitor vorziehen und diese können <a href="http://www.lulu.com/content/413134">ein eben solches für 8 Euro und ein paar gequetschte Cent hier bestellen</a>.<br /><br />Auf 76 Seiten versuche ich möglichst verständlich nahezubringen, wie man ein Rocklied, in dem Falle <a href="/wiki/FarAway" target="_self">Far Away</a>, richtig aufnimmt und abmischt. Es gibt sicherlich bessere Literatur zum Thema, aber bestimmt keine, die so zielgerichtet und liberal daherkommt, ohne erhobenen Zeigefinger und Dogmatismus. Werbung Ende.<br /><br />Ich denke darüber nach, n.com ebenfalls jährlich in Buchform herauszubringen. Entweder das, oder ein Best-Of, wobei ich mich da schlecht an die <a href="/log/vote/" target="_self">Bewertungen meiner Leser</a> halten kann. Ich werde das noch genauer durchdenken, schließlich soll es was Feines werden.<br /><br />Was bleibt für diesen Samstagsartikel zu sagen? Eigentlich nichts. Und nein, ich gehe nicht auf Vorlese-Tournee. Und nein, wenn ich bei diversen Audioaufnahmen verzweifelte, dann sagte ich niemals <em>wieso bin ich nicht Autor geworden?</em> Ich sagte stets: <em>wieso bin ich nicht Maler geworden?</em> Achja, <a href="http://nassenstein.com/gallery/pics/oil" target="_self">ich weiß wieder warum</a>.<br />
<br/><br/><a href="http://www.halbheld.de/log/comment/kommentar115714691438903545.html">Kommentare zu diesem Artikel</a>]]></description>
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<title>Platzhalter Nr. 1696</title>
<link>http://www.halbheld.de/log/mana1696.html</link>
<description><![CDATA[Eigentlich habe ich keine Lust, diesen Artikel Nummer 1696 zu formulieren. Außer einem interessanten Thema fehlt mir die Motivation. Es sind derzeit ein paar regnerische Tage und ich stelle mir jede Menge Grundsatzfragen. Selbstverständlich ist das nur eine Phase und der metaphorische Regen wird sehr bald enden, nur eben jetzt, in diesem Augenblick nicht. Daher bitte keine aufmunternden Worte!<br /><br />Mir geht's wie den Dieben, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Schrei">den Schrei</a> geklaut haben, der einst schon so vielsagend mein Religionsbuch in der Mittelstufe zierte. Die haben was riskiert und investiert und konnten das Bild trotzdem nicht verkaufen. Schade um die 54 Millionen.<br /><br />Warum war dieses Bild eigentlich der Titel eines Religionsbuches? Sollte das die Verzweiflung der Gottlosen zeigen? Würde mich der Glaube an ein übernatürliches Wesen kurz vor dem Schrei innehalten lassen? Oder würde dieser Fanatismus lediglich dafür sorgen, daß ich <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,433678,00.html">meine Kinder nicht in die Schule ließe</a>? Damit sie keinen Abschluß bekommen, der eh nichts wert ist?<br /><br />Mein Olynth ist aufgebraucht und ein Schnupfen deutet sich an. Der Sommer geht und ein Herbst kommt. Jünger werde ich auch nicht. In Artikel 1697 geht's wieder richtig rund...<br />
<br/><br/><a href="http://www.halbheld.de/log/comment/kommentar115706372211705334.html">Kommentare zu diesem Artikel</a>]]></description>
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<title>Die Welt mit der Mathematik beschreiben</title>
<link>http://www.halbheld.de/log/mana1695.html</link>
<description><![CDATA[Ein <a href="/wiki/KommentatorMarcel" target="_self">großer Geist</a> hat mal gesagt: <em>Wenn es heute regnet, dann ist die Wahrscheinlichkeit, daß es morgen auch regnet, geringer.</em><br /><br />Das fand ich sehr interessant. Ist das denn so? Das Wetter lässt sich dummerweise kaum bis gar nicht mit Statistiken umschreiben. Wetter<em>wahrscheinlichkeiten</em> hören wir jeden Tag in der Wettervorschau. Aber man kann, und in sofern stimmt die Theorie, behaupten, daß ein gesamt betrachtetes alternierendes System die kommende Wahrscheinlichkeit für eine Möglichkeit immer dann verringert, wenn diese Möglichkeit bei T-0 bereits stattfindet.<br /><br />Mit Beispielen ist die Welt doch stets viel einfacher zu verstehen: wenn ich eine 6 mit einem handelsüblichen Würfel werfen möchte, dann ist die Chance 1 zu 6. Mathematisch ausgedrückt also eine Wahrscheinlichkeit von 1/6 oder 16,6%.<br />Der nächste Wurf wird die Wahrscheinlichkeitsverteilung nicht ändern. Eine 6 hat wieder 1/6 Wahrscheinlichkeit.<br /><br />Aber wenn ich die Folge von 2 Würfen mit jeweils einer 6 betrachte, dann habe ich 1/6 * 1/6 = 1/36 Wahrscheinlichkeit. Also ist es 6x so unwahrscheinlich, daß zwei Sechsen hintereinander kommen, als daß nur eine Sechs kommt. Ich nenne das gerne die <em>Meta-Wahrscheinlichkeit</em>.<br /><br />Übertragen auf das Wetter bedeutet das klipp und klar: wenn es heute regnet, dann ist die Wahrscheinlichkeit geringer, daß es morgen auch regnet. Dies gilt immer und überall, auch wenn das Wetter keine wohldefinierte Wahrscheinlichkeit hat, wie ein Würfel. Das gilt übrigens nicht nur für's Wetter!<br /><br />Wenn nämlich ein Glas vom Tisch fällt und zerbricht, dann ist die Wahrscheinlichkeit geringer, daß das nächste Glas, das vom Tisch fällt, ebenfalls zerbricht. Klingt komisch, ist aber so. Wenn ich eine 50 Cent Münze aus 1,8 Metern Höhe fallen lasse und sie zeigt Kopf, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, daß die Münze danach auf dem Rand stehen bleibt.<br /><br />Weder der erste Versuch mit dem Glas, noch der mit der Münze hat aber einen Einfluß irgendeiner Art auf den zweiten Versuch. Wir sprechen hier von der Gesamtwahrscheinlichkeit = Wahrscheinlichkeit1 x Wahrscheinlichkeit2. Denn versuchsimmanent ist die Wahrscheinlichkeit genau gleich. Wieso ist das so? Weil wir hier von Statistiken und Wahrscheinlichkeiten reden.<br /><br />Was sagt uns das nun über's Wetter? Daß es morgen auch noch regnen kann. Aber es ist unwahrscheinlicher.<br /><br />Damit wäre bewiesen, der große Geist hatte recht.<br /><br />Auch im Hinblick auf den Newton'schen Apfel ist das sehr interessant. Der Apfel fällt bekanntlich vom Baum herab. Aber die Tatsache, daß er gefallen ist, verringert die Wahrscheinlichkeit, daß der nächste Apfel auch fällt. Der könnte stattdessen in den Himmel fallen..äh.... aufsteigen. Wie bitte? Das ist Quatsch? Nein, das ist das Dilemma, wenn man versucht, die Welt mit Mathematik zu beschreiben.<br /><br />Beispiel gefällig? a² + b² = c². Das weiß ja jeder, damit berechnet man die Länge einer unbekannten Seite in einem gleichschenkligen Dreieck (mit 90 Grad Winkel). Die Lösung lautet: c = sqrt(a²+b²). Da man die Quadratwurzel gezogen hat, gibt es für c zwei Werte: einen positiven Wert und einen negativen. Der positive Wert beschreibt tatsächlich die Länge der unbekannten Seite. Der negative Wert jedoch hat für unsere Welt keine Relevanz. Trotzdem gibt die Mathematik ihn aus, genauso, wie die Wahrscheinlichkeit für den fliegenden Apfel.<br /><br />Das ist auch das Problem mit den Werten, die in der allgemeinen Relativitätstheorie herauskommen und somit - rein mathematisch - postulieren, daß es sowas wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tachyonen">Tachyonen</a> gibt.... aber ich komme vom Thema ab.<br /><br />Was ich eigentlich sagen wollte: die Wahrscheinlichkeit, daß morgen die Sonne knallt, ist ganz gut. Aber nichts, worauf ich Wetten abschließen würde. Aber wenigstens hat die Wettervorhersage es trotzdem angedroht.<br />
<br/><br/><a href="http://www.halbheld.de/log/comment/kommentar115697709328347625.html">Kommentare zu diesem Artikel</a>]]></description>
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<title>Domians Patienten gehören bestraft</title>
<link>http://www.halbheld.de/log/mana1694.html</link>
<description><![CDATA[Da hatte ich für heute meinen Artikel schon fertig und habe durch's Fernsehen gezappt. Ich bleibe bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Domian">Domian</a> hängen, dem WDR Psychotelefonmann. Eine junge Frau ruft an und erzählt, daß ihr Freund bald ins Gefängnis muß. Grund: <a href="/mana111714382930235938.html" target="_self">Filesharing</a>. O-Ton: "Raubkopiererei"<br /><br />Aber nicht etwa als kommerzieller und semiprofessioneller Nebenverdienst, sondern nur für den privaten Gebrauch. Überhaupt wären die Dateien auf dem Rechner nur für 2 Stunden aufgrund eines Anwenderfehlers zum Download im Netz freigegeben gewesen. Die Anruferin hätte das genauso betrieben, aber die IP-Adresse sei nunmal auf ihren Freund registriert und deshalb würde nur er belangt werden.<br /><br />Die Staatsanwaltschaft hat auch schon angekündigt, daß er dafür 15 (!) Jahre bekommt. Aber es werden womöglich doch nur (!) 4 bis 6 Jahre.<br /><br />Tjo. Da bin ich aus'm Lachen nicht mehr rausgekommen. Mal ehrlich, Filesharing und Raubkopiererei sind Mist, ich hab's <a href="/mana113499476387560435.html" target="_self">schon oft begründet</a>. Aber was ist <em>das</em> für 'ne Nummer gewesen? Ist das die neueste Kampagne "Raubkopierer sind Verbrecher" von der Musikindustrie? Wer steckt dahinter? Die Frau war nie im Leben authentisch, weil nie im Leben jemand für 4 Jahre ins Gefängnis geht, weil er für 2 Stunden urheberrechtlich geschütztes Material im Internet angeboten hat.<br /><br />Für sowas gibt es <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/73525">Schadensersatz und zivilrechtliche Ansprüche</a>. Ersteres ersetzt das Gefängnis. Was mich wirklich ärgert, ist diese stumpfsinnige und nun auch sublime Lügerei, die Otto-Normal vom Filesharing abhalten soll. Daß das ein Fake war, dafür lege ich meine Hand jederzeit ins Feuer. Da wird doch wohl der Westdeutsche Rundfunk nicht kollaborieren?<br /><br />Recht oder Unrecht: laß Dich nicht verarschen!<br />
<br/><br/><a href="http://www.halbheld.de/log/comment/kommentar115689728200957839.html">Kommentare zu diesem Artikel</a>]]></description>
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<title>Schiffschaukelschwinger</title>
<link>http://www.halbheld.de/log/mana1693.html</link>
<description><![CDATA[Ahoi! Es ist nur wenige Stunden her, da habe ich mir einen Traum erfüllt. Ich ging auf eine Schiffschaukel! Hui, war das ein Spaß! Die Dame an der Kasse wollte nur 2.-EUR haben und händigte mir mit einem verheißungsvollen und herzerwärmenden Lächeln ein wunderschön gearbeitetes Zutrittsplastik für den überaus jugendfreien Spaß aus. <br /><br />Platzgenommen habe ich im Bug des Schiffes und schon bald kam ein Bediensteter, der mich mit einer kalten Stange am Sitz fixierte. Ich war so aufgeregt, daß ich gar nicht mehr weiß, ob er mir viel Spaß gewünscht hat, als er mir mein Eintrittsmärkchen wieder abnahm. Dann gings los! Hin und her und immer höher. Toll war das! Und während ich so schwingte (schwung? schweungte?) bauten andere Bedienstete das Gerät schon ab.<br /><br />Damit habe ich mehr gesehen, als die meisten anderen Schiffsfahrer vor mir. Eieiei, war das ein Spaß! Und immerwieder. Es schien der große Endspurt der Schiffschaukelei zu sein. Ein Marathon der Glücksgefühle. Mein Magen meldete nach gefühlten 70 Minuten Lagerprobleme an, die mein Gehirn ihm am jeweils tiefsten Punkt der Gutelaunefahrt entschieden ausredete.<br /><br />Schiffschaukelschiffschaukelschiffschaukel! Nein, war das toll! Wie kann man seinem Magen preiswerter dieses flaue Gefühl verpassen? Gar nicht! Es fühlt sich so flauschig an, das flaue Gefühl! Absolut empfehlenswert.<br /><br />Schade nur, daß es nicht geregnet hat, sonst wäre das Schiff-Feeling noch authentischer gewesen...<br />
<br/><br/><a href="http://www.halbheld.de/log/comment/kommentar115689558376683972.html">Kommentare zu diesem Artikel</a>]]></description>
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<title>Wasser marsch!</title>
<link>http://www.halbheld.de/log/mana1692.html</link>
<description><![CDATA[Was mich wirklich maßlos ärgert ist, wenn man dem Klotürsteher für zwei Toilettenbesuche jeweils 50 Cent in die Hand drückt und dann mit ihm aushandelt, daß das dritte Mal kostenlos ist, weil ein regulärer Besuch ja eh nur 30 Cent kostet und dann kommt man gar nicht zum dritten Mal. <em>Das</em> ärgert mich. Davon abgesehen ärgert mich die Bezahlung meiner Notdurft sowieso ohne Grenzen.<br /><br />Daß es wie aus Eimern gekübelt hat, ärgerte mich derweil gar nicht. Wenn's regnet, dann regnet's halt, wieso sollte ich mich darüber aufregen? Ich muß nur zusehen, daß die Füße trocken bleiben. Das blieben sie aber nur bedingt. Beim ersten Hinschauen hatte ich eine leichte Pfütze unter den Füßen, die von meinen Sohlen locker überschattet wurde. Ich trage ja fast Absätze, weil ich so klein bin... beim zweiten Hingucken stand mir allerdings ein reißender Sturzbach bis zu den Knien. Die Knie konnte ich aber nicht sehen, weil dort schon drei Mädels Unterschlupf gesucht hatten. Mit einem bestimmten <em>Husch-husch</em> habe ich die aber wieder in den Regen verbannt und bin aus dem Bach rausgewatet.<br /><br />Tja. Während das <a href="/mana112527574288066439.html" target="_self">Wermelskirchener Matineé letztes Jahr</a> von einer Bullenhitze gesegnet war, so war dieses Jahr das Gegenteil der Fall. Regen, Kälte. Aber ich bin way zu alt, um mich über solche Banalitäten zu ärgern. Ich bin derzeit sogar dabei, meine Einstellung zum Leben so zu ändern, daß ich auch in Regen eine entzückende Schönheit erkenne. Mit jeder Stunde, die verstreicht, werde ich ausgeglichener. Es ist fast ekelhaft! Worüber soll ich mich dann in zukünftigen n.com Artikeln noch aufregen?<br />
<br/><br/><a href="http://www.halbheld.de/log/comment/kommentar115680272023893646.html">Kommentare zu diesem Artikel</a>]]></description>
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<title>Sonst noch Wünsche?</title>
<link>http://www.halbheld.de/log/mana1691.html</link>
<description><![CDATA[Ich glaube, es war <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michelangelo">Michelangelo Buonarroti</a>, der sagte, daß eine Skulptur schon vorher in einem Stein sei und er sie nur mit dem Hammer und dem Meißel befreien müsse. Gewissermaßen ist es ähnlich mit allem künstlerischen Streben. Das Fertige muß bereits zuvor im Kopf des Künstlers existiert haben, bevor er sich an dessen Umsetzung machen konnte.<br /><br />Manchmal jedoch ist das Fertige im Künstlerkopf nicht komplett und der Schaffensprozess fixiert erst die weiteren Charakterzüge des Werkes. Im neuhochdeutschen Beamtendeutsch würde man dies wohl als ständige Qualitätskontrolle bezeichnen. Aber die Ur-Idee leidet darunter. Ist man flexibel, dann erlangt man ein Ergebnis. Ist man stur, dann erlangt man nichts oder etwas viel besseres. Etwas ursprüngliches.<br /><br />Aber welcher Künstler gibt bei seinem bewunderten Produkt schon an, daß er es so gar nicht sinniert hatte? Lieber nickt man hochnäsig zu jeder Eigenheit und gibt zu erkennen, daß diese genauso sein müsse, wie sie ist, weil die Kongruenz zur Idee sonst zu klein gewesen wäre. Dann wäre nämlich das Werk nur ein Produkt des Schicksals, lediglich mit Lenkung durch den Künstler, der dann eher zu einem Konstrukteur und Techniker wird.<br /><br />Besteht das ganze Leben nicht daraus, den Kompromiss zwischen Idee und Wirklichkeit zu finden? Mal Hand hoch! Wer (außer mir natürlich) ist mit seinem Leben zu 100% zufrieden? Wer hat alles erreicht, was er wollte? Und wer mußte immerwieder die Idee in seinem Kopf der Wirklichkeit anpassen? Und: wieviel Ähnlichkeit besteht denn noch, zwischen der ursprünglichen Idee und der derzeitigen?<br /><br />Wie auch der eitle Künstler, so reden auch wir uns stets ein, daß wir alles unter Kontrolle haben, daß alles so funktioniert hat, wie es sollte und daß das andere halt nicht hat sollen sein. Unter'm Strich ist man ja <em>ganz zufrieden</em> und man will sich <em>nicht beklagen</em>. Die Idee mußte zwar leiden und arg schrumpfen, weil sie sonst nicht in den Mikrokosmos unserer Existenz hineingepasst hätte, aber im Prinzip ist man doch gesund und das ist es, was zählt.<br /><br />Es war <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Anouilh">Jean Marie Lucien Pierre Anouilh</a>, der sagte, daß ein Lebenskünstler schon dann glücklich sei, wenn er nicht unglücklich ist. So gerne ich diese Meinung teilen möchte, was war der Preis für dieses Nicht-Unglücklichsein? Nicht mehr und nicht weniger, als das Massaker an der Idee. Der Raubbau an den Wünschen und die Dezimierung der Träume. Sofern man nicht als äußerst bescheidener Mensch geboren wurde... aber für gewöhnlich macht uns erst das Leben genügsam.<br /><br />Kompromisse bestimmen unser Leben! Sei es der unperfekte Partner, der neben uns auf dem Sofa sitzt, um einen drittklassigen und durch Werbung fragmentierten Film zu sehen, oder sei es das Sofa selber, das uns beim Kauf zwar gefallen hat, was aber nicht gerade eine eklatante Ähnlichkeit mit der Idee des perfekten Sofas hatte, welches in unserem Kopf war, bevor wir das Möbelhaus betraten.<br />Die erblindende Liebe hilft uns beim Partner und die banale Gewöhnung beim Sofa. Und schon haben wir uns arrangiert mit den Enttäuschungen des Alltags.<br /><br />Die Frage ist nur: wie weit sind wir bereit zu gehen? Wie extrem können wir uns selbst belügen? Glauben wir uns, wenn wir uns selber einreden, daß unser Gehalt genau dem entspricht, was unsere Arbeit wert ist? Glauben wir uns, wenn wir sagen, daß wir gerne in der Stadt leben, weil es auf dem Land zu langweilig wäre? Oder daß wir gerne auf dem Land leben, weil es uns in der Stadt zu schmutzig und zu laut wäre?<br /><br />Sind das denn die Kegelbrüder, die man sich immer gewünscht hat, mit denen man durch Dick und Dünn geht? Und - verdammtnochmal - hat der scheiß Burger aus dem Fastfoodtempel Ähnlichkeit mit der bescheuerten und perfekt ausgeleuchteten Abbildung? Oder ist es das matschige Sesambrötchen mit aufgewärmten Pressfleisch und welkem Salat, das uns aus der Packung heraus auslacht?<br /><br />Was war sie denn nun mal, die Idee? Reichtümer anhäufen, um später zu merken, daß man wohlhabend, aber unglücklich ist? Oder dem Glück den Vorzug geben, um vor Geldsorgen nicht mal zu wissen, ob man Glück empfindet. Berühmt werden, damit man unzählige falsche Freunde und keine Ruhe hat? Oder unbekannt bleiben und vom Wind der Geschichte verweht werden?<br /><br />An anderer Stelle sagte ich mal: <em>Ich werfe niemandem Dinge vor, die er beginnt. Nur welche, die er aufgibt.</em><br /><br />Das gilt auch für Ideen. Und Wünsche.<br />
<br/><br/><a href="http://www.halbheld.de/log/comment/kommentar115671884761476371.html">Kommentare zu diesem Artikel</a>]]></description>
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<title>m + (-v) = vmax - erbärmliche Bremsleistung</title>
<link>http://www.halbheld.de/log/mana1690.html</link>
<description><![CDATA[Ein Berg, ein Mann, ein Fahrrad. Mann steht oben auf dem Berg. Und noch ein Mann. Was macht man, um den Berg herunterzukommen? Der eine macht es sich auf dem Sattel bequem, der andere stellt sich auf die Pedale und übernimmt das Lenkrad, sowie die Verantwortung. Was klingt wie die Zutaten zu einem spektakulären Unfall, lässt einem tatsächlich ein paar Sorgenfalten ins Gesicht schießen. 47,5 km/h und zwei Bremsen, die absolut nicht für das Gewicht ausgelegt sind. Das resultierte in einem Bremsweg von geschätzten 37 Kilometern. Wie schön, daß die Hauptstraße zu so später Stunde nur wenig befahren ist...<br /><br />In diesem Sinne. Ich will meinen Leser nicht unnötig vom Sonntag abhalten. Tschöhö!<br />
<br/><br/><a href="http://www.halbheld.de/log/comment/kommentar115664260159112090.html">Kommentare zu diesem Artikel</a>]]></description>
</item>
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<title>Pures Unverständnis</title>
<link>http://www.halbheld.de/log/mana1689.html</link>
<description><![CDATA[Pures Unverständnis übermannte mich, als mich gestern das offizielle, an mich persönlich adressierte "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pur">Pur</a>-Fanmailing" aus dem Briefkasten heraus auslachte.<br /><br /><div align="center"><img src="/gallery/albums/log2006/pur.jpg" alt="Original PUR-Fanmailing 2006" width="400" height="301" border="1"></div><br /><br />Ist mir was entgangen? Und wie zur Antwort auf meine Frage steht dick und fett drauf: <em>es ist, wie es ist</em>.<br /><br /><div align="center"><em>Staunend las' die wirren Klingen die dem Schreiben sich entringen, <br />ob die Antwort schon nicht eben sinnvoll und bedeutungsschwer; <br />denn wir dürfen wohl gestehen, daß es keinem noch geschehen, <br />solch 'ne Post bei sich zu sehen, das von seinem Cover her - <br />das von seiner Schrift auf dessen Cover her <br /><br />sprach, es heiße "<a href="/wiki/DerRabe" target="_self">Nimmermehr</a>."</em></div><br />
<br/><br/><a href="http://www.halbheld.de/log/comment/kommentar115660420789079521.html">Kommentare zu diesem Artikel</a>]]></description>
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