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13. Februar, 04:35 Uhr

Komposition ohne Noten und Instrumente


Mann, ich wünschte, ich könnte die Sachen in meinem Kopf direkt auf Tonträger bannen! Wenn man so von Hückeswagen nach Hämmern spaziert, dann beschäftigt man sich vor Langeweile mit Musik. Also, ich mache das jedenfalls. Ich schiebe ein paar Töne zurecht, lasse es im Kopf rumlaufen, verändere... eigentlich komponiere ich dann recht gut, so spazierend bei eiskalten Temperaturen. Aber es bleibt im Kopf. Das ist so ärgerlich!

Holy War hört sich echt schnieke an... in meinem Kopf. Vielleicht sollte ich mal was erfinden, mit dem jeder Depp Musik machen kann.... *grübelgrübel*

Man summt in ein Mikrofon, der Rechner interpretiert die Tonhöhe, natürlich mit einer gewissen Toleranz. Tonänderungen werden auf die zugrundegelegte Tonleiter quantisiert und man kann bei Bedarf die Einzeltöne per Klick auf Akkorde aller Coleur erweitern. Danach lässt man es erneut ablaufen und summt das nächste Instrument hinzu.

Das wäre Komposition ohne den anstrengenden und aufwendigen Umweg über Noten und/oder Instrumente. Und ich könnte damit nicht nur mein Informatik- mit dem Musikwissen kombinieren (endlich mal was Sinnvolles), sondern auch den Beweis antreten, daß jeder Musik machen kann. Jeder, der's nur versucht.

Jawull! Wie Jupp sagte: jeder ist ein Künstler.
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