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04. August, 14:34 Uhr

Der Tag, an dem die Erde stillstand


Der Tag, an dem die Erde stillstand - der Wahrheitsgehalt der Mythen.

"Das ist bildlich zu verstehen!" Solche Aussagen treffen Theologen immer wieder, wenn es darum geht, Ereignisse aus der Bibel zu erklären. Da heißt es dann, daß die Sintflut nie stattgefunden hat oder wenn, dann sei sie nur eine lokale Überschwemmung gewesen. Dabei spielt es keine Rolle, daß die ganze Welt von der Sintflut zu berichten weiß. Krampfhaft versucht man, alles unter den Deckel des Erklärbaren zu pressen. Abraham hätte es als historische Person nie gegeben. Er sei vielmehr der "Archetyp des Nomaden"! Diverse donnernde Gotteserscheinungen drücken angeblich nur das Unverständnis des "primitiven Menschen" beim Gewitter aus. Es beständ ohnehin kein Zweifel an Darwins Evolutionstheorie, daher sei die Geschichte von Adam und Eva wohl ein Ammenmärchen.
Jedesmal, wenn keine bessere Erklärung herhält, dann gehört es eben zum Ritual eines Volkes, oder es dient religiösen Zwecken. Theologen selber haben inzwischen schon den Mut dazu, die gesamten Propheten des alten Testamentes (und die der fremden Religionen ohnehin) Lügen zu schimpfen. Übertriebene Ausschmückungen werden ihnen genauso angehängt, wie man es (teilweise sogar zurecht) bei Matthäus, Lukas und den Kollegen des neuen Testamentes machen kann.

Doch so einfach ist die Angelegenheit nicht. Wir werden nun ein Beispiel anführen, das wiedereinmal beweist, daß die Bibel sehr wohl (sehen wir vom Neuen Testament ab) als ein peinlich genau geführtes, historisch korrektes Geschichtsbuch zu verstehen ist. Dazu machen wir einen Abstecher nach Meso- und Südamerika:

Sowohl die Maya, als auch die Inka stimmen darin überein, daß (laut dem Spanier Fernando Montesinos (17 Jh.) im dritten Jahr der Regierungszeit von Titu Yupanqui Pachacuti II) die Sonne 20 Stunden lang nicht mehr aufging. Danach kam das nie wieder vor. Laut Zecharia Sitchins Berechnungen in seinem Buch "Versunkene Reiche" war die Regierungszeit von Titu Yupanqui Pachacuti II ungefähr im Jahre 1400 v. Chr.
Obwohl heutige Gelehrte den Kontakt zwischen Maya und Inka weitgehend totreden wollen, stimmen trotzdem beide Kulturen überein, daß ein solches Ereignis der 20 stündigen Nacht stattgefunden hat.

Sollte die Sonne in Amerika nicht aufgegangen sein, so muß sie demnach, auf der anderen Seite der Erde nicht untergegangen sein. Und die Aufzeichnungen hierzu existieren. Bei keinem geringeren, als dem Propheten Josua, Kapitel 10, Vers 12-14:

Damals, als der Herr die Amoriter den Israeliten preisgab, redete Josua mit dem Herrn; dann sagte er in der Gegenwart der Israeliten:
Sonne, bleib stehen über Gibeon / und Du, Mond, über dem Tal von Alajon! -
Und die Sonne blieb stehen, / und der Mond stand still, /bis das Volk an seinen Feinden Rache genommen hatte.
Das steht im "Buch des Aufrechten" (Jashar). Die Sonne blieb also mitten am Himmel stehen, und ihr Untergang verzögerte sich, ungefähr einen ganzen Tag lang. Weder vorher noch nachher hat es je einen solchen Tag gegeben, an dem der Herr auf die Stimme eines Menschen gehört hätte; der Herr kämpfte nämlich für Israel.


"Fast ein Tag lang". Ein Tag sind 24 Stunden, fast ein Tag sind die 20 Stunden, von denen die Indianer zu berichten wußten. Dies war ein ungewöhnliches Ereignis, vorher und nachher ereignete es sich nie wieder.

Es ist unmöglich, daß diese "Legende" von den Indianern nach Amerika eingeschleppt wurde, als sie (laut einiger Gelehrter) in urigen Zeiten über die vereiste Beringstraße nach Amerika auswanderten. Denn sonst hätten sie von einem verlängerten Tag zu erzählen gewußt. Sie redeten aber von einer ungewöhnlich langen Nacht!

Die Zeit des Exodus wird von den Gelehrten ungefähr auf das 13. Jahrhundert v. Chr. datiert. Durch Vergleich der Erzählungen der hebräischen Patriarchen und den Geschehnissen in Mesopotamien und Ägypten legt Sitchin nahe, daß das Jahr 1433 v. Chr. als Zeitpunkt des Exodus datiert werden kann. Lassen wir jetzt noch die Israeliten 40 Jahre lang durch die Wüste ziehen, so kommen wir auf das Jahr 1393 v. Chr. für den ungewöhnlich langen Tag, was genau in die Regierungszeit von Titu Yupanqui Pachacuti II fällt.

Sowohl Maya, Inka, als auch der Prophet Josua stimmen überein darüber, daß die Erde einst stillstand. Und zwar vor gut 3400 Jahren! Drei unterschiedliche Parteien bestätigen, was normale Leser der Bibel als Ammenmärchen abtun würden, nämlich daß die Rotation der Erde einst stark verlangsamt wurde, bzw. nicht existierte.

WAS letztendlich die Erde angehalten hat, ob es, wie Josua behauptet Jahwe war, oder ob es womöglich die Meteoriten (die großen Steine vom Himmel) waren, die Jahwe kurz zuvor auf die Feinde der Israeliten geschleudert hat, das können wir nicht beantworten. Dennoch steht eins fest:

Ein weiterer Beweis dafür, daß das alte Testament einen sehr viel höheren Wahrheitsgehalt hat, als angenommen. Es ist jetzt an uns, zu beweisen, daß fast alle Mythen der alten Religionen der Erde auf Tatsachenberichten basieren und zumeist nur aufgrund eines unzureichenden Vokabulars der Verfasser von uns vollkommen mißinterpretiert werden.
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